FAQ

FAQ – die häufigsten Fragen zu den Capricorn-Bags

Wie lange ist die Lieferzeit?
Die Produktion dauert je nach Auftragsvolumen etwa 2-3 Wochen. Ferien und gute Schneeverhältnisse können zu Verzögerungen führen 😉.
Allgemein lässt sich sagen, dass mit der Bestellung nicht bis zur letzten Minute gewartet werden sollte und ich mit der Arbeit nicht beginnen kann bevor ich die Vorlage bekommen habe. Im Zweifelsfall gebe ich per E-Mail Auskunft.

Sind die Framebags wasserdicht?
Nein. Grundsätzlich kann ein Framebag mit einem Reissverschluss nie wasserdicht sein, höchstens wasserfest. D.h. er übersteht einige Stunden lang heftigen Regen. Es gibt Anbieter die Bags mit verschweissten Nähten und Rollverschluss anbieten, aber diese Bags gibt es nur in Standardgrössen. Ich persönlich mag das Thema nicht allzu stark verfolgen, da typischerweise so oder so keine Dinge im Framebag transportiert werden die sehr wasserempfindlich sind. Für Schlafsack, Ersatzkleider und Pass gibt es bessere Orte. Für die schweren Ausrüstungsgegenstände die vor allem in einen Framebag gehören (Werkzeug, Ersatzmaterial, Brennstoff, Zeltstangen, Spaghetti, etc) ist 100% Nässeschutz nicht wirklich elementar. Falls du aber planst hauptsächlich in der Regenzeit unterwegs zu sein, wirst du die Relevanz von einem wirklich wasserdichten Framebag ggf. anders gewichten.

Wie wasserfest sind die Reissverschlüsse?
Der Standard-Reissverschluss YKK Aquaguard 5 ist ein spritzwasserfester Spiralreissverschluss. Dieser Reissverschluss ist stabil und relativ langlebig.
Für sehr harte Beanspruchung (mehrmonatige/mehrjährige Reisen in sandigen Gebieten) kann der YKK Profilreissverschluss #10 die bessere Wahl sein. Dieser Reissverschluss ist der stabilste auf dem Markt und kommt auch mit Sand und vollgestopften Framebags zurecht. Der Nachteil ist, dass der Reissverschluss nicht wasserfest ist. Jedoch wird jeder RV mit einer Abdeckleiste vor Spritzwasser geschützt.

Wie breit soll ich den Framebag wählen?
Ausschlaggebend ist der Abstand zwischen den Kurbeln/Pedaleninnenseite und dem eigenen Pedalierverhalten. Das heisst, weder die Kurbeln noch die Knie sollten am Framebag schleifen. So oder so kann man die Breite des Framebags massiv durch die Bepackung steuern. Für ein Rennrad würde ich etwa bei 6cm Breite bleiben, für ein Tourenrad sind 8 bis maximal 10cm denkbar.

Wieso sind die Produkte so teuer?
Gefragt hat das zwar noch niemand, denn tatsächlich sind die Preise verglichen mit anderen Anbietern recht moderat. Zu bedenken ist auch, dass z.B. in der USA ein Näher nur gerade 10-12$ verdient und von den Löhnen in Asien reden wir mal schon gar nicht.
Für mich ist das Ganze auch mehr ein Hobby als eine wirkliche Einkommensquelle, trotzdem mag ich nicht gratis arbeiten. Dann kommt dazu, dass das verwendete Material sehr teuer ist. Und wenn dann mal die Nähmaschine ihren Dienst quittiert, sollten da ja auch ein paar Rücklagen gemacht worden sein für eine Neuanschaffung.